Preppy-Stil - teuer und aristokratisch

"Was ist dieses schlaue und unverständliche Wort - adrett?" - Sie dachten. Zum Beispiel wird es für mich zunächst mit dem gleichnamigen Buch „Pippi ist ein langer Strumpf“ in Verbindung gebracht, aber die Essenz des Wortes liegt in einem ganz anderen Sinn. Preppy ist ein Kleidungsstil für Schüler teurer Privatschulen, die sich auf den Eintritt in Elite-Bildungseinrichtungen vorbereiten. 

 

 

Dieser Trend setzte sich Ende der 40er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts durch und vereinte alle Menschen aus wohlhabenden Familien - die sogenannte "goldene Jugend". Diese Jugendlichen trugen eine spezielle Schuluniform mit dem Emblem der Bildungseinrichtung und zeichneten sich durch besondere Erziehung, Höflichkeit, gute Umgangsformen und Ordentlichkeit in der Kleidung aus. Wenig später, in den 90er Jahren, tauchte dank Marc Jacobs der Grunge-Stil auf und trat adrett in den Hintergrund. Aber 2007, mit der Veröffentlichung der Jugendserie Gossip Girl im Fernsehen, kehrte die Mode für Kleidung intellektueller Teenager lautstark zurück. Die Serie zeigte Kinder wohlhabender Eltern aus Manhattan, die an einer Eliteschule studierten und teure Marken trugen.

 

 

Dieser Kleidungsstil zeichnet sich durch Faltenröcke, Kleider und Röcke in A-Linie, klassische Hosen, Skinny, Hemden, Polo, Jacken, Strickpullover, Westen mit Streifen in Form von Logos der Bildungseinrichtung aus. Der Stoff sollte außergewöhnlich teuer und von hoher Qualität sein - Baumwolle, Wolle, Kaschmir usw. Bei den Farben dominieren Beige, Grau, Weiß, Rot, Gelb und Grün. Bei Drucken handelt es sich vorzugsweise um einen Käfig, eine Raute und einen Streifen. Für den adretten Stil ist eine Vielzahl an Accessoires zulässig - Stirnbänder, Krawatten, Fliegen, Halstücher, Gürtel, modische Brillen und vieles mehr. Schuhe sollten diskret und bequem sein - das sind Halbschuhe, Oxfords, Ballerinas.

 

 

Eines der berühmten Modehäuser, die in ihren Kollektionen am adretten Stil festhalten, ist Tommy Hilfiger. Derselbe Trend lässt sich auf die Shows von Ralph Lauren, Lacoste und Burberry zurückführen. Viele Promis bevorzugen den adretten Stil - wie Blake Lively, Kate Middleton und Olivia Palermo. Konnten Kinder aus einfachen Familien in den 40er Jahren nur von der Kleidung der "Elitestudenten" träumen, ist sie jetzt für alle verfügbar, man muss nur in Bekleidungsgeschäfte schauen. 

 

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